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73. Jahrestag des Gedenkens an den „Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus“

An diesem Tag stehen die beiden Friedhöfe in der Lutherstadt Eisleben im Fokus.
Der Bund der Verfolgten des Nationalsozialismus und der Bund der Antifaschisten Mansfelder Land e.V. haben Bürgerinnen und Bürger des Mansfelder Landes aufgerufen, durch aktives Handeln, also durch ihre Teilnahme, ihre Haltung gegen Faschismus und Krieg zum Ausdruck zu bringen.
Richard von Weizsäcker sagte einmal:
„Der 8. Mai hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“.
Vor 73 Jahren ging dieser bisher schlimmste Krieg zu Ende und wir müssen heute dafür eintreten, dass es nicht zu einem Dritten Weltkrieg kommen kann, denn da würde es wohl keine Sieger und Besiegten geben. Angesichts der momentanen Situation in der Welt, hatten die Worte der Redner an diesem Tag besonderes Gewicht.
Es sprachen Viacheslav Dmitiew, Sekretär der Botschaft der Russ. Föderation, Jutta Fischer, Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben und Hans Köhler, Stadtrat und Vors. d. VVN–BdA
Mansfelder Land e.V. - Interessenverband der Verfolgten des Nationalsozialismus - Bund der Antifaschisten Mansfelder Land e.V.
„Unsere Gesellschaft ist zur Zeit auf bestem Wege, sich zu spalten, aber auch berechtigter Unmut und Klagen werden sich nicht lösen lassen, wenn wir für alles immer einen Sündenbock ausmachen und nicht darüber nachdenken, was wir selbst für ein friedliches und konstruktives Miteinander tun können“ betonte die Oberbürgermeisterin.
Niemals darf die Vergangenheit ins Vergessen geraten, nur wenn alle begreifen, was geschehen war und gemeinsam an die Lösung der Aufgaben gehen, wird es gelingen, die Welt sicher und besser an die nachfolgenden Generationen zu übergeben.