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In der Lutherstadt Eisleben wurde die Gespinnstmotte entdeckt

Wie bereits an anderen Orten im Landkreis wurde auch in der Lutherstadt Eisleben wieder die Gespinnstmotte (Yponomeutidae) entdeckt. Sie ist für den Menschen ungefährlich. Die Gespinstmotten befallen vor allem Sträucher und Obstbäume. In der Regel erleiden die befallenen Gehölze lediglich einen Zuwachsverlust, so dass keine größeren wirtschaftlichen Schäden entstehen. In der Forstwirtschaft wird ein Yponomeuta-Befall deshalb als eine "harmlose, aber auffallende Erscheinung" eingestuft. In Gärten und Parks werden die Gespinste oftmals von der Bevölkerung aus ästhetischen Gründen als Belästigung empfundenIn Gärten und Parks werden die Gespinste oftmals von der Bevölkerung aus ästhetischen Gründen als Belästigung empfunden. 

Als Schädling im Gartenbau treten hierzulande vor allem Arten der Gattung Yponomeuta auf. Die Falter sind ca. 1 cm groß, hell gefärbt und in der Art eines Apfelschimmels schwarz gepunktet. Die einzelnen Arten sehen sich sehr ähnlich, können jedoch durch die Vorliebe für spezifische Nahrungspflanzen unterschieden werden. Befallen werden vor allem Apfel und Vertreter der Gattung Prunus (Kirschen Pflaume, Schlehe usw.). Aber auch Weißdorn oder Sedum („Fette Henne“) können betroffen sein.

In der Lutherstadt Eisleben wurde die Gespinnstmotten (Yponomeutidae) im Gewerbegebiet 3E in der Unterrißdorfer Straße entdeckt.
Eine Vorortbegehung hat der Betriebshof der Lutherstadt Eisleben durchgeführt. 

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/schaden/insekten/wsl_gespinstmotten/index_DE
http://www.lallf.de/fileadmin/media/PDF/ps/themen/garten/Gespinnstmotten_2015.pdf
http://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_63845620/gespinstmotte-bekaempfen-was-gegen-den-schaedling-hilft.html