Besuch aus Herne
Mit Herz und Muskelkraft für den guten Zweck – Benefiz-Radtour macht Station in Lutherstadt Eisleben
Mit einem herzlichen Empfang vor dem historischen Rathaus begrüßte die Lutherstadt Eisleben heute zwei ganz besondere Gäste: Dr. Anton Preißig und seine Tochter Rebekka legten auf ihrer Benefiz-Radtour einen Zwischenstopp in der Lutherstadt ein. Nahezu pünktlich rollte das Vater-Tochter-Gespann den Marktberg hinunter – im Gepäck nicht nur viele bereits gefahrene Kilometer, sondern auch eine beeindruckende Botschaft der Solidarität.
Ihre Reise begann in diesem Jahr im polnischen Danzig (2024 Venedig und 2025 Helsinki). Ziel ist die nordrhein-westfälische Stadt Herne, wo die beiden pünktlich zur Eröffnung der Cranger Kirmes eintreffen möchten. Dort wird Dr. Preißig gemeinsam mit dem Verein „Vielfalt e. V.“ am großen Festumzug teilnehmen. Bis dahin liegen jedoch noch viele Kilometer vor ihnen – und jeder einzelne dient einem guten Zweck.
Für jeden gefahrenen Kilometer sammeln Dr. Anton Preißig und seine Tochter Spenden. In den beiden Partnerstädten Hernes – Konin und Lutherstadt Eisleben – machen sie Station und überreichen jeweils eine Spende in Höhe von 1.500 Euro. In Eisleben kommt diese dem Annen-Hospiz sowie dem Ambulanten Hospizdienst zugute.
Die Begrüßung vor dem Rathaus übernahm die ehemalige Oberbürgermeisterin Jutta Fischer in ihrer gewohnt herzlichen Art im Namen des Freundeskreises Herne. Als langjährig im Ambulanten Hospizdienst und im Annen-Hospiz engagierte Ehrenamtliche war ihr die Begegnung ein besonderes Anliegen.
„Diese Benefiz-Radtour verbindet Menschen über Stadt- und Ländergrenzen hinweg. Sie zeigt, wie Mitmenschlichkeit, ehrenamtliches Engagement und gelebte Städtepartnerschaft Hand in Hand gehen können. Es erfüllt mich mit großer Freude, die beiden heute in Lutherstadt Eisleben willkommen heißen zu dürfen“, sagte Jutta Fischer.
Der Freundeskreis Herne begrüßte die kleine Reisegruppe nicht mit leeren Händen. Gemeinsam mit den Mitgliedern Jörg Lutzmann, Norbert Lakomy, Roland Schmidt und Dr. Dieter Schäfer und Herrn Pfeiffer und Erich Leichner vom Städtepartnerschaftsverein aus Herne überreichte er den Radlern ein Stück Eisleber Heimat für den weiteren Weg: u.a. ein großformatiges Bild der Eisleber Wiese sowie natürlich das beliebte Wiesenmaskottchen „Wiesi“, das jetzt mit nach Herne auf die Reise gehen wird.
Im Anschluss empfing der stellvertretende Bürgermeister Sven Kassik die Gäste im historischen Sitzungssaal des Rathauses und lud zu einer kleinen Stärkung ein. Dabei hob er die enge und vertrauensvolle Verbindung zwischen Lutherstadt Eisleben und Herne hervor, die seit mehr als 35 Jahren besteht und bis heute mit großem Engagement gepflegt wird.
„Unsere Städtepartnerschaft lebt von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Begegnungen wie diese zeigen, dass Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und gesellschaftliches Engagement keine Grenzen kennen. Wir freuen uns sehr, Dr. Anton Preißig und seine Tochter auf ihrem besonderen Weg ein Stück begleiten zu dürfen und wünschen ihnen für die verbleibende Strecke nach Herne alles Gute“, betonte Sven Kassik.
Bereits am kommenden Wochenende wird Sven Kassik zur Eröffnung der Cranger Kirmes nach Herne reisen. Im September folgt dann der Gegenbesuch: Zur Eröffnung der Eisleber Wiese erwartet die Lutherstadt Eisleben erneut eine Delegation aus der langjährigen Partnerstadt Herne.
Ein Stück des Weges wurde die beiden von Eisleben aus von Dr. Dieter Schäfer und Roland Schmidt begleitet.