Abiturjahrgang 2026 spendet für Kinder- und Jugendarbeit

Engagement, Herz & Verantwortung – starke Schüler, starke Stadt

Zur Adventszeit verwandelten Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs des Martin-Luther-Gymnasiums den Rathaussaal in eine kleine Weihnachtswunderwelt – liebevoll geplant, bestens organisiert und ein echtes Highlight für die ganze Familie. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Streetworkerin Nicole Wiesenmüller. Die Einnahmen des Tages dienten einem großen Ziel: dem Abschlussball.

Denn ein Abiball organisiert sich nicht von selbst – und schon gar nicht günstig. Für rund 330 Gäste bewegen sich die Kosten schnell zwischen 16.000 und 28.000 Euro. Catering, Band, Location, Technik – all das entscheiden und organisieren die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbst. Unterstützt werden sie dabei von Tutorin Caroline Jäckel.

 Ein ganzer Jahrgang hat angepackt: Alle vier 12. Klassen beteiligten sich, rund 15 Schülerinnen und Schüler – aus jeder Klasse – stemmten Planung, Durchführung und Ablauf.

Der Lohn: 1.300 Euro Einnahmen bei „Advent in Luthers Höfen 2025“.

Und dann kam der Moment, der besonders berührt: Die Schüler waren sich einig, die Entscheidung fiel schnell – ein Teil des Geldes sollte als Spende an die Stadt zurückgegeben werden. Schließlich durften die Jugendlichen ihre Veranstaltung kostenfrei durchführen.

300 Euro gingen an die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt.
Streetworkerin Nicole Wiesenmüller freut sich sehr: Das Geld ist gut angelegt – für Projekte, die dringend gebraucht werden und für die in Zeiten knapper Kassen oft die Mittel fehlen.

Und Bürgermeister Carsten Staub bringt es auf den Punkt: „Tolle Werbung für das Gymnasium. Hut ab vor dieser Leistung – organisatorisch, finanziell und menschlich.“

📅 Für die Schülerinnen und Schüler geht es nun in die Zielgerade:
Letzter Schultag ist der 10. April, danach beginnen die Prüfungen (Toi, toi, toi), gefeiert wird der Abschlussball am 4. Juli im Kloster Helfta.

Respekt für so viel Einsatz, Verantwortung und Gemeinschaftssinn. So sieht gelebtes Engagement aus – und so wächst Zukunft.