Erst 825 Jahre Bergbau? Die Antwort liegt tief unter unserer Erde

Zur Eröffnung sind Interessierte herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung ist bis zum 30. August im Stadtarchiv Eisleben zu sehen.
Letztmalig geöffnet ist sie an diesem Tag im Rahmen des 21. Spaziergangs auf dem Lutherweg von 14:30 bis 17:00 Uhr.
Weitere Termine:

20. Juni, in der Zeit von 11 bis 15 Uhr
22. Juni in der Zeit von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr
und auf telefonische Anfrage für Schulklassen und Gruppen unter Tel. 03475 / 655 600

Beginn:

Datum: 28.05.2026Uhrzeit: 16:30 Uhr

Ende:

Datum: 30.08.2026Uhrzeit: 17:00 Uhr

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Nach erfolgreichen Stationen in Hettstedt und Sangerhausen macht die Ausstellung nun in der Lutherstadt Eisleben Halt – und lädt Besucherinnen und Besucher zu einer spannenden Reise in die Geschichte des Mansfelder Bergbaus ein.
Konzipiert wurde die interaktive Mitmachausstellung von Dr. Anne Kokles im Auftrag von Erlebniswelt Museen e. V. anlässlich des 825-jährigen Bergbaujubiläums im vergangenen Jahr. Sie richtet sich ausdrücklich nicht nur an Fachleute, sondern ebenso an Familien, Schulklassen und alle, die die Geschichte ihrer Region neu entdecken möchten.
Zu sehen sind hochkarätige Exponate des Landesamtes für Denkmalpflege ebenso wie bedeutende Funde aus den Regionalgeschichtlichen Sammlungen der Lutherstadt Eisleben – darunter auch die berühmten Originale von Nappian und Neucke. Viele der ausgestellten Stücke stammen aus der Dauerausstellung „Von Faustkeil zu Schwert und Krone“, weshalb die Präsentation nun stimmig in die bestehenden Ausstellungen des Stadtarchivs integriert wurde.
Und die Ausstellung beantwortet ihre zentrale Frage erstaunlich eindeutig: Der Bergbau im Mansfelder Land begann nicht erst vor 825 Jahren. Lange vor den sagenumwobenen Gestalten Nappian und Neucke wurde hier bereits Kupfererz abgebaut und verarbeitet. Die archäologischen Funde erzählen von einer viel älteren Tradition des Bergbaus in unserer Region.
Ein besonderes Highlight ist zudem der berühmte Einbaum von Wansleben, der Ende des 19. Jahrhunderts nahe der dortigen Pumpstation geborgen wurde und nun erneut besichtigt werden kann.