Sommerkino - "Der Name der Rose" mit Einführung

Ein historischer Thriller hinter Klostermauern:

Im Freiluft-Sommerkino zeigen die LutherMuseen im Museum »Luthers Elternhaus« in Mansfeld (Lutherstraße 29) den berühmten Film »Der Name der Rose« mit Sean Connery in der Hauptrolle. Zu Beginn gibt Dr. Thomas T.
Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, eine Einführung in die Produktion
aus dem Jahr 1986. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Besteller von Umberto Eco.

Der Eintritt ist frei
Anmeldung möglich über das Servicebüro der LutherMuseen
per E-Mail an: service@luthermuseen.de oder telefonisch unter 03491 4203 171

Datum:

14.08.2026

Uhrzeit:

20:15 Uhr

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„Der Name der Rose“ spielt im frühen 14. Jahrhundert und entfaltet in einem italienischen Benediktinerkloster eine dichte Erzählung über Macht, Wissen und Glauben. Im Zentrum stehen theologische Konflikte, die Rolle der Kirche sowie der Zugang zu Bildung und Schrift – Themen, die auch für das Verständnis der Reformationszeit von großer Bedeutung sind. Regisseur des Films ist Jean-Jacques Annaud. Gerade Martin Luthers eigene Zeit als Mönch war geprägt von intensiver Auseinandersetzung mit theologischen Fragen, klösterlicher Disziplin und der Autorität kirchlicher Lehre. Die Spannung zwischen Dogma und Erkenntnis, zwischen Tradition und individueller Wahrheit bildet dabei eine Brücke zwischen der mittelalterlichen Klosterkultur und den Umbrüchen des 16. Jahrhunderts.

Einführung von Thomas T. Müller, Jahrgang 1974, wurde im thüringischen Eichsfeld geboren und studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Archivwissenschaft. 1999-2005 leitete er das Stadtarchiv Heilbad Heiligenstadt, 2006-2022 war er Direktor der Mühlhäuser Museen und ist seit 2023 Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Müller ist Autor bzw. Herausgeber von zahlreichen Büchern und rund 100 Aufsätzen, u. a. zur Reformationsgeschichte und zum Bauernkrieg. Er ist Mitglied der Historischen Kommissionen in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Dem Franziskanerorden, der auch in „Der Name der Rose“ eine wichtige Rolle spielt, ist er seit über 30 Jahren verbunden. Er ist Mitglied im Förderkreis für das Franziskanerkloster Hülfensberg im Eichsfeld und Herausgeber eines Buches über Franziskaner in Thüringen.