Bürgermeister und Schüler der Levana Schule
Viele Fragen an den Bürgermeister – Schülerinnen und Schüler der Levana Schule zu Besuch im Rathaus
Es sind die besonderen Termine, die Bürgermeister Carsten Staub immer wieder gern wahrnimmt.
Am 1. Oktober war wieder so ein Termin: Sieben Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Berufsschulstufe der Levana Schule Eisleben waren gemeinsam mit ihren beiden Betreuerinnen zu Gast im Rathaus. Die Levana Schule ist eine Förderschule für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung.
Mit einem herzlichen „Hallo“ empfing Bürgermeister Carsten Staub die Jugendlichen. Die Idee für den Besuch war bei einem gemeinsamen Treffen von Lehrerin Urte Troelenberg und dem Bürgermeister entstanden. Die Schülerinnen und Schüler sollten die Gelegenheit bekommen, das Rathaus kennenzulernen, einen Blick hinter die Kulissen der Stadtverwaltung zu werfen – und natürlich dem Bürgermeister persönlich ihre Fragen zu stellen.
Und davon gab es einige – unter anderem:
Welche Aufgaben werden eigentlich im Rathaus erledigt?
Ist das Rathaus behindertengerecht?
Gibt es hier noch eine DDR-Fahne?
Wie viel verdient ein Bürgermeister?
Wie alt sind Sie?
Wo wohnt der Bürgermeister?
Wer wird eigentlich Bürgermeister?
Wie viele Kinder haben Sie?
Carsten Staub nahm sich Zeit für jede einzelne Frage und führte die Gruppe anschließend durch das Rathaus. Dabei gab es viel zu entdecken – und manches zu erklären.
Zum Abschluss ging es noch hoch hinaus: Vom Rathaus-Altan aus konnten die Schülerinnen und Schüler einen Blick auf den historischen Marktplatz werfen. Einige von ihnen ließen es sich anschließend auch nicht nehmen, gemeinsam mit dem Bürgermeister, ihrer Lehrerin und der pädagogischen Mitarbeiterin Katharina Krege für ein Erinnerungsfoto vor die Kamera zu treten.
Was nach den zwölf Jahren an der Levana Schule kommt, ist für die Jugendlichen derzeit noch offen. Im Rahmen ihrer Berufsvorbereitung absolvieren sie Praktika in verschiedenen Betrieben der Lutherstadt Eisleben. Für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung ist der Übergang ins Berufsleben mit besonderen Herausforderungen verbunden. Umso wichtiger sind Betriebe und Menschen, die ihnen mit Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen Möglichkeiten geben, ihre Fähigkeiten zu zeigen und Erfahrungen zu sammeln.
Bürgermeister Carsten Staub wünschte den Schülerinnen und Schülern für ihren weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute.
Sein besonderer Dank galt abschließend den Lehrerinnen und Lehrern sowie den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Levana Schule für ihre wichtige Arbeit und die engagierte Begleitung der jungen Menschen auf ihrem nicht immer leichten Weg.