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Freundeskreis "Bildung für Tansania" zu Gast in der Lutherstadt

Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und insbesondere der Oberbürgermeisterin Jutta Fischer hatte der Freundeskreis „Bildung für Tansania“ zu einem Treffen und Austausch mit Vertretern der regionalen Wirtschaft in das Rathaus Lutherstadt Eisleben geladen. Der Einladung folgten am Donnerstag, den 23.02.2017 knapp 30 Personen aus der Lutherstadt Eisleben und der näheren Umgebung. Nach Begrüßung durch die Oberbürgermeisterin gab Abt em. Stephan Schröer OSB zunächst einen Impuls zu dem Thema „Benediktregel und Management“. Bei seinem Vortrag ging er der Frage nach, was die 1500 Jahre alte Regel des Heiligen Benedikt den Führungskräften heute sagen kann. Es entwickelte sich dazu eine interessante und lebhafte Diskussion. Fazit: Führungsfragen und Antworten darauf waren damals nicht viel anders als heute und damit ist Benedikt nach wie vor aktuell.
Anschließend stellte Dr. Leonhard Göke, Sprecher des Freundeskreises „Bildung für Tansania“ das Engagement des Kreises vor. Seit gut vier Jahren ist der Kreis nun aktiv, um mitzuhelfen, jungen Menschen in Tansania, dem früheren Deutsch Ostafrika, eine Perspektive in ihrem Land zu ermöglichen. Dazu werden Veranstaltungen und Aktionen organisiert und Spendengelder generiert, die in Projekte der allgemeinen und beruflichen Bildung fließen. Aktuell wird mit diesen Geldern ein Wohnheim für Mädchen im Berufsbildungszentrum von Ndanda im Süden von Tansania gebaut. Darüber hinaus werden auch Stipendien an Schülerinnen und Schüler sowie an Auszubildende vergeben, die darauf angewiesen sind. Herr Göke nannte die Neuprojekte für 2017 und die folgenden Jahre. Es sind der Ausbau des Gymnasiums sowie die Förderung der Berufsausbildung von Mädchen und jungen Frauen.
Gerhard Winkler, ehemaliger Unternehmer in der Lutherstadt Eisleben (project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH), ist Mitglied des Inneren Kreises des Freundeskreises „Bildung für Tansania“ und möchte in der Region Mansfeld-Südharz und darüber hinaus weitere Veranstaltungen und Aktionen organisieren. Damit unterstützt er dieses enorm wichtige Bildungsengagement für eine gute Entwicklung der Menschen in Tansania.
Übrigens, Vertreter des Freundeskreises sind regelmäßig vor Ort in Afrika, um auch sicher zu stellen, dass die akquirierten Mittel so verwendet werden, wie es mit den Partnern vereinbart wurde.
Transparenz für und Rechenschaft an die Spender ist in jedem Fall gegeben.