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Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin

Es war bereits ihr 11. Neujahrsempfang, zu dem die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Jutta Fischer, geladen hatte
Am Abend des 09. Januar 2017 hatte die Oberbürgermeisterin zum Neujahrsempfang 2017 wieder zahlreiche Personen aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Verbänden und private Personen, die sich ehrenamtlich engagieren, ins Theater Eisleben geladen.
Über 250 Gäste füllten den großen Saal des Theaters.

An diesem Abend sollte, so schien es, der Apfel im Mittelpunkt stehen. Auf der Bühne waren Äpfel drapiert, die vorher mit einem Aufkleber versehen wurden, der auf das bevorstehende Landesfest, den 21. Sachsen-Anhalt-Tag vom 16. - 18. Juni 2017 hinwies.
Begrüßt wurden die Gäste vom Hausherrn, Ulrich Fischer, persönlich, der auf ein erfolgreiches Jahr mit ca. 500 Vorstellungen zurückblickte. Ohne Details zu verraten, machte er mit wenigen Worte Lust auf zahlreiche Veranstaltungen im Reformationsjahr. Da sich unter den Gästen auch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein, befand, richtete er auch an sie seinen Dank. Denn mit Hilfe des Landkreises kann das Theater notwendige Baumaßnahmen umsetzen.
Musikalisch wurde der Neujahrsempfang in diesem Jahr vom Doppelquartett des Martin-Luther-Gymnasiums Eisleben und der Musikschule Fröhlich begleitet.
Was es mit den vielen Äpfeln auf sich hatte, das erklärten Ute Klopfleisch, Sachgebietsleiterin Kultur, und der Reformator Luther, alias Uwe Störzner, Geschäftsführer der Midewa.
Im kommenden Jahr wird der „Apfel“ der Lutherstadt Eisleben als Werbebotschafter dienen.
Das Mansfelder Land, die Grafschaft Mansfeld kann auf eine über 1000jährige Obstanbautradition zurückblicken. Besonders geprägt haben die Region die Obstplantagen und Weinberge um den Süßen See, vor den Toren der Lutherstadt Eisleben.
Dr. Martin Luther, Sohn der Stadt Eisleben, soll gesagt haben:
"WENN ICH WÜSSTE, DASS MORGEN DIE WELT UNTERGINGE, WÜRDE ICH HEUTE EIN APFELBÄUMCHEN PFLANZEN!"
Dieser Spruch ist in der heutigen Zeit aktueller denn je und stellt somit eine reizvolle Verbindung zu den Feierlichkeiten „500 Jahre Reformation“ in der Lutherstadt Eisleben dar.

In ihrer Rede blickte die Oberbürgermeisterin nicht nur auf des vergangene Jahr zurück, sie wagte auch einen Blick nach vorn und benannte die anstehenden Aufgaben.
Die Vermarktung der noch freien Flächen direkt an der Autobahn und nahe Rothenschirmbach ist eine dringend anstehende Aufgabe. Die Zahl der Arbeitslosen, ob in der Lutherstadt Eisleben oder generell in der Region, kann nur durch weitere Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen erfolgen. Denn nur dadurch können Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden. Und die werden dringend gebraucht. Dabei beschäftigen die Oberbürgermeisterin vor allem die vielen Langzeitarbeitslosen.
"Wir werden hier nicht aufgeben", waren an diesem Abend ihre Worte. Auch die in diesem Jahr zum 20. Mal stattfindende Handwerkermesse ist für die Region enorm wichtig. Hier und auf anderen Messen können sich Unternehmen präsentieren und auf ihre unbesetzten Arbeitsplätze aufmerksam machen, bzw. für Auszubildende.
Neben dem Aufruf zu mehr Arbeitsplätzen in der Wirtschaft, bedankte sie sich im gleichen Atemzug für das Engagement zahlreicher Unternehmen, die bereits seit über 20 Jahren in der Lutherstadt Eisleben tätig sind und vielen Familien das Einkommen sichern.
Einen umfangreichen Ausblick gab die Oberbürgermeisterin auf das noch junge Reformationsjahr 2017. Zahlreiche Veranstaltungen werden dieses Jubiläumsjahr begleiten, von denen sicher der Sachsen-Anhalt-Tag, der Eisleber Wiesenmarkt, die Frühlingswiese mit der Reforma und der Weihnachtsmarkt mit „Advent in Luthers Höfen“ die Höhepunkte darstellen.
Aber auch die zahlreichen kleinen und mittleren Veranstaltungen, organisiert von den Kirchen, den Vereinen und Verbänden sowie vielen ehrenamtlichen Helfern, werden die Lutherstadt Eisleben zu einem touristischen Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern werden lassen.
Besonders bedankte sich die Oberbürgermeisterin bei den vielen fleißigen ehrenamtlich tätigen Eislebern, die in ihrer Freizeit sich für das Wohl anderer einsetzen.
Stellvertretend seien hier die Feuerwehren, die Heimatvereine, der Stadtseniorenrat, die Trainer in den Sportvereinen genannt.
Mit dem gemeinsamen Singen des Steigerliedes wurde traditionell der Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben beendet, ehe es dann zum gemütlichen Teil des Abends mit Imbiss und Gesprächen ging.