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Wohnungsbaugenossenschaft Lutherstadt Eisleben e.G. eröffnet zwei Objekte

Am Mittwoch, dem 31. August 2016, erfolgte auf Einladung des Vorstandes der Wohnungsbaugenossenschaft die feierliche Eröffnung des Objektes "Stadthaus am Knappenbrunnen“ (Sangerhäuser Straße 36-38 ) und "Wohnen im Denkmal" (Sangerhäuser Straße 41/Kupferklause).
An dieser Eröffnung nahmen die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Jutta Fischer und der Staatssekretär des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Sebastian Putz teil.
„Mehr als nur Wohnen“ ist der Slogan, den man an den Gebäuden der Genossenschaft lesen kann.
Bei der Eröffnungsfeier ergänzte Herr Dölle (Vorstand der Genossenschaft) diesen Slogan und fügte noch „……, zu bezahlbaren Preisen“ an.
Immerhin ist es der Genossenschaft gelungen, die 16 Wohnungen mit einer Kaltmiete von 5,50 Euro pro Quadratmeter zu vermieten.
Mit dem Neubau bzw. Umbau wurde die Sangerhäuser Straße weiter aufgewertet, die fertiggestellten Wohnhäuser in der Sangerhäuser Straße 36-38 und 41 fügen sich nahtlos in das Flair des Knappenbrunnens ein. Ein gelungenes Ensemble, das nun weiter komplettiert wurde.
Oberbürgermeisterin Jutta Fischer nutzt die Gelegenheit und überreichte eine Torte mit Abbildungen aus der Geschichte der "Kupferklause". „Ich bin froh, dass die Lutherstadt Eisleben eine wunde Stelle weniger hat und wünsche den Mietern viel Freude in ihren Wohnungen."
Im Rahmen des Architekturwettbewerbes "Mut zur Lücke – Mut zu Neuem" entstanden für diesen Bereich Lösungsvorschläge, von denen sich die Genossenschaft auf einen einigte und gemeinsam mit dem Architektur- und Ingenieurbüro Schauder aus Liedersdorf umsetzte. Die Wohnungsbaugenossenschaft baute dann in dem Areal, welches für den Bau eines neuen Einkaufszentrums vorgesehen war, aber nicht umgesetzt werden konnte.
Für die Wohnanlage „Stadthaus am Knappenbrunnen“ mussten drei Häuser abgerissen und neu errichtet werden. Liebe zum Detail zeigte sich bereits an der Außenfassade, die Dreigliedrigkeit wurde beibehalten und an den Fenstern sind zudem gelochte Schiebe-Elemente eingebaut worden, durch die die Figuren vom Knappenbrunnen sichtbar werden.
Eine richtige Herausforderung war dann die Sangerhäuser Straße 41 (Kupferklause). Von dem denkmalgeschützten Haus mussten bis auf die Fassade, das Erdgeschoss und der Dachstuhl, quasi alles erneuert werden. Auch die Kellergewölbe wurden aus statischen Gründen mit Beton verfüllt.
In die Gewölbe im Erdgeschoss werden demnächst ein Kosmetikstudio und eine Versicherungsagentur einziehen.
Zahlreiche Gäste und Schaulustige nutzten die Gelegenheit und schlossen sich einem kleinen Rundgang an.
Ins Auge fielen bei diesem Rundgang die Barrierefreiheit aller Wohnungen, die kostensparende Heizungsanlage (Fußbodenheizung) kombiniert mit einer Lüftungsanlage und natürlich der malerische Ausblick in Richtung Nordost.
        

Das Bauvorhaben wurde mit Mitteln von Bund und Land, der Stadt und mit Eigenmitteln der Genossenschaft realisiert.
„Ohne die Mittel der öffentlichen Hand ist ein solches Vorhaben, in dieser Qualität mit den Mietpreisen nicht zu realisieren“, betonte Carsten Dölle, einer der Vorstände der Genossenschaft.