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8. Mai Tag der Befreiung

Anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus
legten Vertreter der Öffentlichkeit, unter ihnen Landrätin Dr. Angelika Klein sowie
die Eisleber Oberbürgermeisterin Jutta Fischer, am Sonntag Kränze an die Kriegsgräber der
Sowjetsoldaten am Bahnhofsring und am Carl-Eitz-Weg in der Lutherstadt nieder.

Der 8. Mai 1945 wird als „Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ begangen.
Am 7. Mai 1945 wurde in Reims die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte vereinbart und diese dort vertraglich unterzeichnet. Als Zeitpunkt für die Einstellung aller Kampfhandlungen in Europa wurde der 8. Mai, 23:01 Uhr festgelegt.

Eingeladen zu der Veranstaltung hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VdN-BdA) Mansfelder Land.
Es sei nicht selbstverständlich, dass eine Stadt noch derartige Mahnmale habe und pflege, so Hans Köhler im Namen von VdN-BdA. „Andere hätten so etwas längst abgeschafft. In seiner Ansprache zog Köhler Parallelen zwischen Deutschland der 30er Jahre und der heutigen Zeit.
Er rief zu einem breiten Bündnis demokratischer Kräfte gegen den Rechtsextremismus auf.
Jutta Fischer erklärte, der Kampf für den Frieden, an dem jeder teilnehmen könne, sei angesichts vieler Konfliktherde außerordentlich wichtig.
„Das seien wir den Millionen von Toten des 2. Weltkrieges schuldig“, so Fischer.
Bewegend waren die Worte von Maxim Chkhan, einem Sekretär im Wirtschaftsreferat der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin.
Er bedankte sich bei den Eisleberinnen und Eisleber, dass sie die Erinnerungen an die gefallenen Sowjetsoldaten in dieser Form aufrecht halten.