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Schweigeminute am Rathaus

Zahlreiche Bürgerinnen, Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lutherstadt Eisleben verurteilten mit einer Schweigeminute vor dem Rathaus der Lutherstadt Eisleben, am Montag, d. 16. November 2015, 12.00 Uhr die Attentate Gewalt- und mordbereiter Islamisten auf unschuldige Menschen auf das Schärfste.

Die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu den Attentaten bekannt. Auch der französische Präsident Francois Hollande macht den IS für den Terror verantwortlich.
Für das, was in Paris passiert ist, findet man keine Worte, es ist unvorstellbar. Die Lutherstadt Eisleben drückt ihr Mitgefühl besonders den betroffenen französischen Familien aus. Es gibt rund 130 Tote, Hunderte Menschen sind verletzt.
In unseren Gedanken schließen wir alle Franzosen ein.
Aber wir dürfen uns davon nicht zu sehr beeinflussen lassen und weiterhin mit unseren demokratischen Mitteln kämpfen. Es darf für uns aber kein Hindernis sein, die Zukunft zu gestalten.
Wir sollten nicht vergessen: Seit 70 Jahren herrscht in Europa Frieden. Das haben wir unseren Vorfahren zu verdanken.
Wir profitieren davon, müssen es sichern und weiterentwickeln.
Null Toleranz muss die Europäische Staatengemeinschaft diesen Terroristen entgegen bringen. Vordringlichste Aufgabe muss es sein, alle friedliebenden Menschen auf der ganzen Welt zu schützen.
Denken wir an jene, die als Flüchtlinge und Asylsuchende nach Europa fliehen, genau vor dem Terror, der nun die französische Hauptstadt getroffen hat.
Wir Europäer leben in einer demokratischen und friedliebenden Gesellschaft,
die Menschen nicht nach Religion und Weltanschauung beurteilen.
Wir haben als Lutherstadt Eisleben mit der Partnerstadt Raismes tiefe Verbindung zu Frankreich. Was uns im Hinblick auf diese Partnerstadt in unserem Herzen bewegt, ist unbeschreibbar.
Dieser Angriff gilt uns allen, wir werden aber Seite an Seite stehen und uns nicht beeindrucken lassen.
Angesichts des Grauens und der verheerenden Ausmaße der Freitagnacht, das Wissen um die Attentäter, dürfen wir aber keine Rückschlüsse auf die derzeitige Situation der Menschen schließen, die auf der Flucht sind. Wir sollten Ihnen die Gewissheit geben, dass wir uns gemeinsam, friedlich und im Dialog gegen Terror und Gewalt stark machen müssen.

Jutta Fischer
Oberbürgermeisterin
Lutherstadt Eisleben