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Erklärung der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Jutta Fischer zur vorübergehenden Schließung der/des Geschäftsstelle/Geschäftsbereichs des Kreissportbundes Mansfeld-Südharz (KSB) in der Lutherstadt Eisleben
Für die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben ist der weitere Strom von Flüchtlingen, der nahende Winter und die damit verbundene Suche nach Unterkünften eine dringend zu lösende Aufgabe, die auf viele Schultern verteilt werden muss.
Die Lutherstadt Eisleben wird in enger Zusammenarbeit mit zwei Vereinen auch künftig Flüchtlinge aufnehmen und betreuen. Ungeachtet dieser Tatsachen, die für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellen, dürfen wir aber nicht vergessen, dass weiterhin das Leben für die Einwohnerinnen und Einwohner in seinen bekannten Bahnen verlaufen muss.

„Es ist nicht hinzunehmen, dass die Geschäftsstelle/der Geschäftsbereich ohne einen äquivalenten Ersatz in der Lutherstadt Eisleben geschlossen wird. Hier muss sich der Kreissportbund MSH eindeutig zum § 28 der Satzung des Kreissportbundes „Mansfeld-Südharz“ bekennen.
I Der KSB MSH unterhält eine Geschäftsstelle mit jeweils einem Geschäftsbereich in Lutherstadt Eisleben und in Sangerhausen. I
Eine Interimslösung/Zwischenlösung mit den Worten: „Ich bin eigentlich zuversichtlich, dass wir den Vereinen und unseren Mitarbeitern auch künftig gute Bedingungen bieten werden“, ist aus meiner Sicht die falsche Botschaft des KSB an die zahlreichen Mitglieder und besonders an die, die in der Lutherstadt Eisleben betreut werden. Es ist den Mitgliedern schwer zu vermitteln, dass die Vereine vor die Tatsache gestellt werden, dass wahrscheinlich erst einmal die KSB-Geschäftsstelle in Sangerhausen als Anlaufstelle für die Vereine eingerichtet wird.
Ich erwarte vom Kreissportbund eine deutliche Aussage zum weiteren Vorgehen und biete meine aktive Hilfe bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in der Lutherstadt Eisleben an“ betonte die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben.

Einer der beiden amtierenden Präsidenten, Herr Norbert Born, versicherte Frau Fischer in einem telefonischen Gespräch, dass der Geschäftsbereich in der Lutherstadt Eisleben ohne Einschränkungen gleichwertig neben dem Geschäftsbereich in Sangerhausen bestehen bleibt.
„Das entspricht dem Wunsch des Präsidiums als auch der Intension der Sportvereine“, so Born.