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Die Zeiger der Turmuhr der Marktkirche St. Andreas stehen still

Wir sind nicht aus dem Takt – auch wenn scheinbar in der Lutherstadt Eisleben die Zeit stehengeblieben ist.

Auf Grund eines techn. Defekts an der Turmuhr der Marktkirche St. Andreas, in der Lutherstadt Eisleben, bleiben bis voraussichtlich Freitag, d. 02.09.2016, die Zeiger der Uhr stehen.
Die Reparatur wird die Firma Eckhard Wende, Turmuhren und Glockentechnik aus Kaiserpfalz OT Wendelstein übernehmen.

Die Uhr und der Raum um das Uhrwerk sind Eigentum der Stadt. Seit 2000 ist Frau Schmidt täglich einmal auf dem Turm und zieht praktisch die Uhr auf. Dabei muss sie diese über eine Art Winde - die Gewichte für das Laufwerk, das viertelstündige Schlagwerk und das Schlagwerk, was jeweils die Stunde schlägt, aufziehen. Bis zur Uhr sind es immerhin 77 Stufen.

Wann das Uhrwerk hergestellt wurde, kann niemand sagen. Am Uhrwerk steht zwar die Jahreszahl 1877, aber niemand weiß, ob es das Herstellungsdatum ist. Sicher ist, die Firma „K.F. Weule in Bockenem“ hat dieses Uhrwerk gebaut.
Johann Friedrich Weule entwickelte eine Uhr, die nur einmal wöchentlich und nicht mehr täglich aufgezogen werden musste. Eine solche Uhr wurde 1857 an die St. Petrikirche in Buxtehude geliefert.
Aus diesem Grund kann man annehmen, dass die Uhr vor 1850 in Eisleben eingebaut wurde.