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Eisleber Ortsfeuerwehr erhält ein neues Spezialfahrzeug

Der Landkreis Mansfeld-Südharz hat am Mittwoch, dem 10.6.2015 offiziell der Lutherstadt Eisleben einen Gerätewagen Dekontamination Personal (Dekon-P) für den zukünftigen Einsatz im Katastrophenschutz und in der ABC-Bereitschaft des Landkreises übergeben. Das Fahrzeug wird zukünftig in der Ortsfeuerwehr Lutherstadt Eisleben stationiert sein. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im Vorfeld von beiden Seiten unterzeichnet.
            

Die Landrätin persönlich übergab das vom Bund finanzierte Fahrzeug. Dieses Fahrzeug wurde für den Einsatz bei Unfällen und Katastrophen mit Chemikalien und Giftstoffen konzipiert. Es beinhaltet die neusten Erkenntnisse, um die Abläufe bei derartigen Unfällen zu optimieren.
Steffen Ottilie erklärte den Anwesenden sehr detailliert, welche Geräte und Hilfsmittel auf diesem Fahrzeug verbaut sind. So ist dort beispielsweise ein Duschzelt vorhanden und ein entsprechender Wassertank, der im Bedarfsfall das durch Duschen entstandene und konterminierte Wasser aufnehmen kann.
Durch neue Richtlinien ist es auch notwendig, dass dieses Fahrzeug 2000 Liter Wasser in Trinkwasserqualität der Unfallstelle zuführen kann.
Alle Geräte und Hilfsmittel sind auf rollbaren Kasteneinheiten verbaut, so dass diese komplett vom Fahrzeug genommen werden können. Dann steht dieses Fahrzeug zu weiteren wichtigen Aufgaben zur Verfügung, während die Kameradinnen und Kameraden mit der Dekontamination von Personen beginnen können.
Das Fahrzeug, welches vom technischen Stand her einzigartig ist, kostete in der Anschaffung 217.000 Euro und wurde vom Bund finanziert.
Mit diesem Fahrzeug sind am Standort der Ortsfeuerwehr Lutherstadt Eisleben nun bereits 3 Spezialfahrzeuge stationiert.
„Es ist schön, dass wir diese Fahrzeuge für den Landkreis vorhalten, es erfordert aber auch für unsere Kameradinnen und Kameraden einen hohen Ausbildungsstand. Im Alarmfall sind wir es, die diese Fahrzeuge bewegen und auch deren Equipment beherrschen müssen“, betonte der Ortswehrleiter Renè Wunderlich.

Die Landrätin bedankte sich bei den Kameradinnen und Kameraden für die bisherige Einsatzbereitschaft und wünschte speziell mit Blick auf das Fahrzeug, dass sie „nie“ zu einem wirklichen Einsatz gerufen werden. „Im Übungsfall ist das Ausprobieren völlig in Ordnung“, so Frau Dr. Klein.

Am Standort in Eisleben befinden sich noch folgende Spezialfahrzeuge:
Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Gefahrgut und ein
Wechselladerfahrzeug mit AB - BHP 50 - Abrollcontainer Behandlungsplatz für 50 Personen.