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So war es mit Sicherheit nicht geplant!!

Die Bushaltestellen auf dem Klosterplatz haben noch keinen Fahrgast erlebt, da haben diese bereits ihre erste harte Bewährungsprobe bestehen müssen. Eine Scheibe musste sich der Zerstörungswut beugen, eine andere wurde zerkratzt.
Enttäuscht schauten am heutigen Morgen die Mitarbeiter der bauausführenden Firma und der Verantwortliche vom Bauamt, als sie die zerstörte Scheibe an der Wartehalle erblickten. Es ist einfach nicht zu verstehen, wie Menschen mit der Arbeitsleistung und dem Geld anderer umgehen, wie mutwillig neu Geschaffenes zerstört wird. Beim Anblick fragt man sich immer warum, man versucht in die Psyche dieser Menschen einzudringen. Aber logisch ist das bei weitem nicht. Hat derjenige je über die Folgen nachgedacht? Welche Botschaft ist damit verbunden? Will man damit imponieren?
Warum versucht man nicht einfach, seine Muskeln z.B. beim Aufheben von Papier oder bei Kehren zu trainieren, auch ja - das strengt ja an.
Wir können als Verwaltung nun keine Therapie anbieten, aber wer wirklich nicht weiss, wie er sich beschäftigen kann, der fragt einfach mal bei einem Sportverein oder einem anderen Verein nach.

Was bleibt ist die Tatsache, dass man diese Scheibe wieder ersetzen muss.
Aber eins ist sicher, wenn der Klosterplatz am 4. Juni 2015, 11:00 Uhr offiziell der Öffentlichkeit übergeben wird, dann wird man immer an diese sinnlose Tat denken.
An diesem Tag sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Neben dem obligatorischen Bändchen werden auch Fragen beantwortet, die dem einen oder anderen beim Anblick des so harmonisch gestalteten Platzes bewegen.
Die Planung dieses Platzes haben sich über 10 Jahre erstreckt. Es begann alles mit der Verlegung eines Staukanals, der künftig die Oberflächenentwässerung aus der Oberstadt kontrolliert abführen wird. Es gibt sicher noch zahlreiche interessante Informationen an diesem Tag.