Aktuelle Stadtinformationen_Max

Pflanzung "Baum des Jahres 2015"

Baum des Jahres 2015 – der Feld -Ahorn
„Lieber Baum, du sollst wachsen“, wünschten die Kinder des Montessori-Kinderhauses St. Marien ihrem Feld -Ahorn. Der Baum des Jahres 2015 wurde als Gemeinschaftsaktion von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), den Kindern des Montessori-Kinderhauses St. Marien und der Stadt Eisleben am 22.4.2015 auf dem Federmarkt in Helfta gepflanzt.
Der Feld -Ahorn ist eine wertvolle ökologische und ökonomische Baumart, die uralt werden kann, standfest wertvolles Holz produziert und vielen Lebewesen Heimat ist.
Dem Ahorn sind wir Menschen seit jeher stark verbunden.
Zuerst besangen die Kinder des Montessori-Kinderhauses St. Marien mit ihren Erzieherinnen den Frühling und die vier Jahreszeiten.
Danach begrüßte Peter Edel von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) die Gäste.
Jeweils am 25. April wird der Festtag für den Baum (Tag des Baumes) von der SDW in Zusammenarbeit mit Städten, Forstämtern und Kommunen begangen. Er hat sich zu einer der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen im Naturschutz entwickelt. Mit dieser Aktion wird damit ein Zeichen für die Zukunft gesetzt.
Im Anschluss begrüßte die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Jutta Fischer, die Anwesenden und hielt einen kurzen, informativen Beitrag zum Thema Feld -Ahorn. Herrmann Laabs, bekannt als Hobby-Meteorologe lieferte noch einige spannende Details zum Feld-Ahorn.
Gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin legte der Landtagsabgeordnete Norbert Born bei der Pflanzung Hand an. Die anwesenden Mitarbeiter des Eigenbetriebes Betriebshof der Lutherstadt Eisleben hatten bereits fachgerecht die Pflanzgrube angelegt, sodass nur noch verfüllt werden musste.
Die fleißigen Kinder des Montessori-Kinderhauses St. Marien sorgten mit einem kräftigen Schluck Wasser, auf dass der Feld-Ahorn nun kräftig wachsen kann.
Zum Abschluss versprachen die Kinder des Kinderhauses, regelmäßig nach den hier gepflanzten „Bäumen des Jahres “ zu schauen.
Nun steht der Feld –Ahorn neben der Lärche 2012, dem Wildapfel 2013 und der Traubeneiche 2014 und soll, wie seine Vorgänger, groß werden.
       
Zur Historie des „Tages des Baumes“ erinnerte Frau Fischer an dessen Begründung durch den Amerikaner J. Sterling Morton/Nebraska im Jahr 1872 sowie an die Einführung des „Weltfesttages des Baumes“ auf Empfehlung der FAO im Jahr 1951 und die erste Pflanzung eines „Baumes des Jahres“ in der Bundesrepublik Deutschland, einen Ahorn, am 25. April 1952 durch den damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss in Bad Honnef am Rhein. Über den Feld -Ahorn erfuhren die Teilnehmer, dass dieser nicht so hoch wird, wie beispielsweise der Spitz- oder Berg -Ahorn. Im Eisleber Stadtpark kann man bereits jetzt den Feld-Ahorn bewundern.
Peter Edel (SDW) plaudert im Anschluss noch etwas mit den Kindern, dabei gab er einige Tipps, was man mit den Samen des Feld-Ahorn anstellen kann. Seine Worte: „Auf der Nase getragen sieht man aus wie ein Nashorn“, löste bei den Kindern großes Gelächter aus.
Der Feldahorn hat ein intensives Herzwurzelsystem, an den Zweigen angeordnete Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist drei- bis fünflappig, mit stumpfen Blattlappen. Die Spaltfrüchte bestehen aus zwei graufilzigen Nüsschen und zwei waagerecht abstehenden Flügeln, die Blüten stehen in aufrechten rispigen oder traubigen Blütenzuständen zusammen. Feld –Ahorn erreicht eine Höhe von 15 - 20 Meter.
Gepflanzt als Hecke oder am Straßenrand liefert er vielen Tierarten Lebensraum.
Cora Teresa Hauschild Klasse 7k1 SKS Benndorf