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Präsentation der Lutherstädte und Müntzerstadt in der ständigen Vertretung des Landes-Sachsen-Anhalt in Berlin

Präsentation der Lutherstädte und Müntzerstadt Sachsen-Anhalts am 19.02.2015 in der ständigen Vertretung des Landes-Sachsen-Anhalt in Berlin

Die Oberbürgermeisterin Jutta Fischer der Lutherstadt Eisleben und die Beauftragte des Landkreises für die Reformationsdekade, Frau Dr. Elke Stolze, folgten einer Einladung in die Landesvertretung nach Berlin anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen internationalen Gedenktages der Muttersprache. Er wird jährlich am 21. Februar seit dem Jahr 2000 begangen. Die „Neue Fruchtbringende Gesellschaft“ mit Sitz in Köthen lud die Städte, die seit 2011 in einer Arbeitsgemeinschaft die „Straße der deutschen Sprache“ begründeten, zu einer Präsentation ein. Ca. 150 Gäste folgten aufmerksam und amüsiert den Bild, Wort und Musikbeiträgen der beteiligten Städte an der „Straße der deutschen Sprache“. Die Lutherstadt Eisleben ist mit der Sachgebietsleiterin für Kultur/Öffentlichkeitsarbeit, Ute Klopfleisch, seit 2011 Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe. Der Sprecher der „Straße der deutschen Sprache“ Thomas Paulwitz erklärte, dass die Ziele der neuen Straße die Verbindung zwischen Tourismus und Sprache sein soll. Einmal soll das Bewusstsein für die deutsche Sprache gestärkt werden, zum Anderen sollen mehr Besucher in die Städte gelockt und die Verweildauer erhöht werden. 12 Städte in Sachsen, Thüringen und Sachen-Anhalt definieren sich nicht nur über touristische Besonderheiten, wie Schlösser, Burgen, Musiker, Dichter und dem Reformator Luther sowie über besondere Landschaften, viel mehr stehen hier Persönlichkeiten der Städte, die die deutsche Sprache in ganz besonderer Weise pflegten, im Vordergrund.
Mitarbeiter der Verwaltung der Lutherstadt Eisleben, in den Rollen der Eltern von Margarete Luder (Kathrin Gantz) und Hans Luder (Sven Gantz), stellten ihre beiden Wohnorte Eisleben und Mansfeld vor. Martin Luther (Ullrich Stachostzik, Gäste-führer), präsentierte nicht nur seine Heimatstadt Eisleben sondern auch seine Wirkungsstätte, die Stadt Wittenberg hervorragend. Die Stadt Allstedt, als Müntzer Stadt, wurde von Adrian Hartke ebenfalls ausführlich präsentiert. Touristisches Werbematerial rissen die Berliner Gäste der Sachgebietsleiterin aus den Händen. Reißenden Absatz fand die bunte Werbetasche der Lutherstadt Eisleben mit den großen Veranstaltungen, wie Reforma, Wiese, Luthers Geburtstag und dem Advent in Luthers Höfen. Die Berliner Gäste waren an den UNESCO-Welterbestädten Eisleben und der Region mit den Städten Mansfeld und Allstedt sehr interessiert und begrüßten die Beteiligung der Städte an der sich entwickelnde neuen Ferienstraße der „Straße der deutschen Sprache“.