Aktuelle Stadtinformationen_Max

Schweineohr an die ehemalige Synagoge geschraubt.

Oberbürgermeisterin äußert sich zu der Tat:

"Ich bin entsetzt und verabscheue eine solche Tat", so die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben.
Unbekannte hatten in der Nacht zum Montag an die Tür der ehemaligen Synagoge in Eisleben ein Schweineohr geschraubt. "Es ist für mich unfassbar, gerade haben wir in der Lutherstadt Eisleben des Holocaust gedacht, wir haben an die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz vor 70 Jahren erinnert und haben aus diesem Anlass an den Stolpersteinen in der Lutherstadt Eisleben Blumen niedergelegt. Jugendliche habe diesen Stolpersteinen wieder neuen Glanz gegeben und dann das. Für mich hat diese Tat einen antisemitischen Hintergrund. Als Oberhaupt dieser Stadt hoffeich, dass die Täter gefunden und entsprechend zur Verantwortung gezogen werden. Es ist eine schwere Verfehlung, das Judentum mit einemSchwein in Verbindung zu bringen. Oder war es ein dummer Jungenstreich? Selbst wenn, solche schrecklichen Taten haben einen ernsthaftenHintergrund, welcher in den meisten Fällen seinen Ursprung nicht immer im Elternhaus hat. Das Vorkommnis ist ein erneuter Beweisdafür, dass eine Aufklärung über Religionen auch unter Nichtchristen notwendig ist. Respekt und Achtung müssen in unserer Gesellschafteinen höheren Stellenwert einnehmen.", so die Oberbürgermeisterin weiter.