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Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin

Zum traditionellen Neujahrsempfang der Lutherstadt Eisleben hatte die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Frau Jutta Fischer, am Donnerstag, dem 15. Januar 2015, in das Rathaus der Lutherstadt Eisleben eingeladen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Handwerk und Gewerbe, Kultur, Sport, Vereinen und Verbänden waren der Einladung gefolgt.
Bereits bei der Begrüßung am Eingang wünschten die Gäste der Oberbürgermeisterin für das kommende Jahr viel Glück und Gesundheit.
Besonders begrüßte die Oberbürgermeisterin an diesem Abend den Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff und Mitglieder des Landtages von Sachsen-Anhalt, Mitglieder des Kreistages und des Stadtrates. Mit Freude begrüßte sie die Amtskollegen aus Sangerhausen, Hettstedt, Mansfeld und Osterwieck.
Sie bedankte sich besonders bei den anwesenden Unternehmern und Handwerkern, die in den vergangenen 25 Jahren einen wesentlichen Beitrag zum Aufschwung in unserer Region geleistet haben.
Bevor Frau Fischer mit Ihren Worten begann, verlas sie einen Brief an ihren Amtskollegen in der französischen Partnerstadt Raismes, Moniseur le Mairie Aymeric Robin. In diesem Brief drücken die Eisleber Bürgerinnen und Bürger ihr Mitgefühl mit den Menschen in Frankreich angesichts der Terroranschläge in Frankreich aus. Diesem Schreiben wurde eine Liste beigefügt, die von den Gästen des Neujahresempfangs unterschrieben wurde.
 

Die zahlreichen Aktivitäten in den Ortschaften und im Stadtgebiet rechtfertigten an diesem Tag ihre ausführliche Rede mit der entsprechenden Präsentation. Am Ende gab Frau Fischer einen Ausblick in die Zukunft, bei dem sie sich vor allem weiterhin eine solch konstruktive und gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen wünschte. Im Vordergrund werden, wie in den vergangenen Jahren, der Haushalt und das Personalentwicklungskonzept der Lutherstadt Eisleben stehen.
Auch in den nächsten Jahren wird Frau Fischer den gemeinsamen Dialog bei der Lösung der anstehenden Probleme suchen und bat alle, sie dabei zu unterstützen.
Besonders am Herzen liegt ihr nach wie vor die Situation der Arbeitslosen und der Langzeitarbeitslosen. Wie in der Vergangenheit, fordert sie hier eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Gremien aus Agentur, Politik und Verwaltung. Ihr Blick ging dabei auch in Richtung des Ministers, und mit den Worten: “..aus meiner Sicht muss geprüft werden, ob die Trägerkonferenz unserer im Landkreis ansässigen Agentur, in der Frau Dr. Scherer vertreten ist, die Geschäftspolitik entsprechend den regionalen Gegebenheiten mit Nürnberg zu regeln. Für mich war es eine Bestätigung meiner Worte, dass jetzt öffentlich bekannt wurde, dass man mit der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen unzufrieden ist. Sei Jahren bemühe ich mich, gemeinsam mit den Vertretern der Sanierungsgesellschaften und Herrn Kai Senius, Chef der Regionaldirektion-, um ein Instrument für den 2. Arbeitsmarkt. Das ist z. B. auch ein wichtiges Thema, was mich natürlich auch im Jahr 2015 begleiten wird. Aktiv wird die Lutherstadt Eisleben in der Gruppe „Wir für Mansfeld-Südharz“ weiter mitarbeiten und die Berufsorientierungsmessen, so hoffe ich, weiter von ansässigen Unternehmen begleitet werden“.
Minister Bischoff kündigte in seiner Rede an, dass das Land Sachsen-Anhalt in Kürze ein Programm mit den notwendigen Mitteln für Sachsen-Anhalt auflegen wird.
Dieses Programm wird ähnlich wie die Bürgerarbeit für drei Jahre den 2. Arbeitsmarkt beleben.


Im Anschluss überbrachte der Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff, die besten Grüße der Landesregierung und wünschte allen ein gesundes neues Jahr.
In seinen Worten bestätigte er Frau Fischer, dass auch das Jahr 2015 kein leichtes werden wird.
Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung hatte Frau Fischer für einen weiteren Programmpunkt gesorgt. Mit dieser Absichtserklärung besiegelten die beiden Stadtoberhäupter der Städte Osterwieck, Ingeborg Wagenführ, und der Lutherstadt Eisleben, ihre zukünftige Zusammenarbeit in Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Jahr 2017.
„Osterwieck ist zwar keine Lutherstadt, aber eine Fachwerkstadt der Reformation“, mit diesen Worten begrüßte Frau Wagenführ die Gäste des Neujahrsempfangs.
41 Hausinschriften aus dem Reformationsjahrhundert sind das Augenfälligste und Ablesbare, für jedermann und jederzeit frei zugängliche, einzigartige Erbe. Schon kurz nach dem Tod des Reformators sollte das ›biblische Wort‹ zahlreiche Fassaden und Häuser in Osterwieck prägen.
Somit hinterließ die Reformation in ihrer Bedeutung und Aussagekraft bis heute ihre Spuren.
Geziert mit dem Spruch:“…. „ überreichte Frau Wagenführ der Oberbürgermeisterin ein
Keramik - Fachwerkhäuschen.
Nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung wurde eine Torte mit den beiden Stadtwappen als Zeichen der Verbundenheit angeschnitten.