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Wanderausstellung Heimat im Krieg 1914/18 – Spurensuche in Sachsen-Anhalt


Vom 18.Mai 2014 bis 06.Juli 2014 / Regionalgeschichtliche Sammlungen der Lutherstadt Eisleben, Andreaskirchplatz 10  
Ausstellungsstücke gesucht!
Kultusminister Stephan Dorgerloh ruft zum Jugendwettbewerb auf!

100 Jahre Erster Weltkrieg:
Diese Ausstellung zeigt zum ersten Mal den Alltag der Menschen zwischen Arendsee und Zeitz im Ersten Weltkrieg.
Eröffnet wurde diese Ausstellung am 26. Januar 2014 in Stendal und wandert nun durch
17 weitere Städte in Sachsen-Anhalt.
Am 18. Mai 2014 wird in der Lutherstadt Eisleben diese Ausstellung im Andreaskirchplatz10 gezeigt.
Wie in den anderen Städten bitten Sie die Veranstalter darum, wenn Sie noch Soldbücher, Militärpässe, Soldatenmarken, Sterbeurkunden, Fotos oder sogar Briefe, die Familienmitglieder untereinander geschrieben haben, zu Hause haben, stellen Sie diese als Ausstellungsstücke zur Verfügung.
Dadurch erhält diese Ausstellung einen besonderen regionalen Charakter und die Geschichte bekommt ein Gesicht.

Eröffnung in Stendal

Mit dieser großen Wanderausstellung, an 18 Orten will der Museumsverband Sachsen-Anhalt erstmals den Alltag der Menschen in der Region während des Ersten Weltkrieges zeigen.
Rund 150 Exponate, von Schulbüchern bis hin zu Feldpost oder Modezeitschriften, verschiedenste Lebensbereiche in der Kriegszeit sind zu in dieser Ausstellung zu sehen.
Der Krieg zog damals in allen Gesellschaftsbereichen seine Kreise. Jede Familie in der Region war betroffen, entweder durch Tod - oder durch Hunger und Entbehrung.
Begleitet wird die Ausstellung von Vorträgen, organisiert vom Magdeburger Stadtarchiv, der Stadtbibliothek und der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg.
In der Ausstellung wird Sachsen-Anhalts Geschichte des Ersten Weltkriegs zum ersten Mal dargestellt. In der Regionalgeschichtsforschung ist der Erste Weltkrieg lange von dem Zweiten in den Hintergrund gedrängt worden.
„Mit der Ausstellung soll auch verdeutlicht werden, dass der Erste Weltkrieg Auswirkungen in alle Familien hinein hatte“, sagt Susanne Kopp-Sievers vom Museumsverband Sachsen-Anhalt, der 1990 gegründet wurde und durch das Land gefördert wird.
Die Vorbereitungen dauerten zwei Jahre, das Budget umfasste lediglich 69 000 Euro.

Kultusminister Stephan Dorgerloh startete einen Jugendwettbewerb

Im Rahmen eines Jugendwettbewerbs soll die Wirkungskraft des Ersten Weltkrieges auf das alltägliche Leben und dessen weitreichende Effekte in den einstigen Provinzen des heutigen Sachsen- Anhalts in den Blick gerückt werden, um die lokalen Perspektiven sichtbar zu machen.
Der Jugendwettbewerb „1914 – 1918: Heimat im Krieg“ begleitet die Ausstellung und lenkt das Interesse junger Menschen auf die Beschäftigung mit dem Kriegsalltag. Schirmherr ist Kultusminister Stephan Dorgerloh.
Aufruf zum Wettbewerb
1914 – 1918: HEIMAT IM KRIEG
Erster Weltkrieg? Längst vergessen! … – Oder doch nicht?
2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. – Grund genug, um mal wieder einen Blick »zurück« zu werfen, oder?
Anlässlich dieses Jahrestages bietet der Jugendwettbewerb »1914-1918: Heimat im Krieg« Jugendlichen im Alter von 14 bis 22 Jahren die Möglichkeit, sich mit den Veränderungen und Umbrüchen für die Region Sachsen-Anhalt im Ersten Weltkrieg auseinanderzusetzen.
Habt Spaß am historischen Erforschen: Als »historische Detektive« werft ihr einen Blick auf die Geschichte(n) des Ersten Weltkriegs, die Menschen, Ereignisse und dessen Auswirkungen in eurer Heimat. Entdeckt eure Landesgeschichte auf ganz neue Art und Weise!
Lasst euren Gedanken freien Lauf: Wie stellte sich ein Krieg der Moderne abseits der Schlachtfelder dar? Was geschah in den Städten und Gemeinden von Salzwedel bis Zeitz? Was veränderte sich in den Familien in Sachsen-Anhalt? Wie wurden Kriegserinnerungen verarbeitet und für die Nachwelt erhalten? … – Es gibt viele interessante Fragen und ihr könnt sie als Nachwuchs-Historiker beantworten.
Zeigt, welche Kreativität in euch steckt: Entwickelt die Ergebnisse eurer Spurensuche zu einem Wettbewerbsbeitrag, der uns staunen lässt. Egal ob Wiki-Artikel , Plakate, Kurzfilme, Fotomontagen oder selbstverfasste Theaterstücke … – all eure Beiträge sind willkommen.
Ihr habt Lust mitzumachen? Dann legt los! Werdet zu Detektiven unserer Landesgeschichte und geht auf Spurensuche in eurer Region!
Mitmachen lohnt sich! – Denn insgesamt winken den besten Wettbewerbsbeiträgen Preise im Gesamtwert von 8.000 €. – Ein besonderes Highlight dabei? Eine Gruppenreise nach Frankreich, um Geschichte hautnah erleben zu können!
Einsendeschluss ist der 21. Juli 2014.
Im August 2014 stehen die von einer Fachjury ausgewählten PreisträgerInnen fest und werden auf einer Festveranstaltung feierlich ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum Wettbewerb unter: www.jugendwettbewerb-lsa.de